Gesunde Pommes mit Kokosfett

Pommes sind immer lecker und eine Sünde wert. Leider jedoch widerspricht das Frittieren in billigem, ungesunden Palmfett dem Ernährungsgedanken der Vollwertkost.

Was ist also naheliegender, als sich selbst Pommes zu machen? Gesund und nach altem belgischen Rezept (das Rezept stammt von pommes-selbermachen.de).

Zutaten:

Zuerst einmal benötigen wir Kartoffeln. Bestens geeignet sind hochwertige Kartoffeln, vielleicht vom Markt. Die Belgier verwenden mehligkochende Kartoffeln, damit die Pommes innendrin schön weich bleibt. Die Kartoffeln, die es im Diskounter gibt, sind übrigens oft sehr geschmacksarm. Dabei gibt es doch so leckere Kartoffeln abseits des Supermarktes.

Die Pommes müssen natürlich frittiert werden. Dazu benötigen wir 1.5 -2 kg hochwertiges Kokosöl, je nach Friteuse. Dieses ist zwar deutlich teurer als das billige Palmfett aus dem Supermarkt, aber eben auch deutlich gesünder. Ich kenne übrigens auch jemanden, der Pommes in Erdnuß-Öl frittiert. Mein Fall ist der Geschmack aber nicht.

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält und – das ist typisch belgisch – erst einmal kurz in kaltem Wasser geschwenkt. So wird die Stärke aus den Kartoffeln gezogen.

Anschließend werden die Kartoffeln in Streifen geschnitten. Ein Kartoffelschneider hat sich hier bewährt. Dieser schneidet die Stäbchen gleichmäßig dick, so dass es kaum verbrannte Pommes (weil zu dünn), bzw. innen rohe Pommes (weil zu dick) gibt.

Der nächste Schritt ist wieder typisch belgisch. Die Kartoffelstäbchen werden zwei mal frittiert. In Deutschland ist meistens nur 1x frittieren üblich.

Der erste Frittiervorgang dauert 8-10 Minuten bei niedriger Temperatur. Am besten 120-130 Grad nicht überschreiten.

Danach müssen die Pommes abkühlen und abtropfen. Das Fett wird in dieser Zeit auf 170 Grad erhitzt. Bitte nicht heißer, sonst entstehen in der Kartoffel krebserregende Stoffe.

Zum Abschluss werden die Pommes noch einmal frittiert. Jetzt muss man darauf achten, dass sie schön gold-gelb werden. Dann schmecken sie meiner Meinung nach am Besten.

Die Pommes noch einmal abtropfen lassen und dann würzen. Salz ist in Deutschland üblich, aber auch Paprikapulver ist sehr lecker auf Pommes.

Wissen kompakt:
In Belgien heißen die Pommes übrigens Fritten und es gibt mehr als dreißig verschiedene Soßen zu den Pommes.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.